Yachttest der Dufour 43

Der hier veröffentlichte Text ist dem vollständigen Yachttest der Zeitschrift "Yacht" entnommen. Sie können die PDF-Datei mit dem vollständigen Artikel downloaden. Dieser Artikel enthält aussagekräftige Bilder, detallierte Diagramme, Vergleiche zu anderen Yachten, sowie präzise technische Angaben. 

Hier geht es zum kostenpflichtigen Download (3,-€, Autor: Matthias Beilken, Heft 5/2000):  > Yachttest der Dufour 43

Die Dufour 43 immer ähnlicher in unterschiedlichen Größen

Das die Werft im französischen Perigny zu wenig Modellpflege betreibt, kann man nicht behaupten. Firmenboss Olivier Poncin & Co. gelingt es immer wieder, ein weiteres Modell in die eng gestaffelte Produktreihe zu quetschen. Mal ist es ein längerer Rumpf, mal wird ein bestehen- der Typ mit hochliegendem Center- Cockpit modifiziert. Das Resultat: Dufours Modelle werden sich immer ähnlicher, in unterschiedlichen Größen.

 

Dufour 43: Unauffälligkeit mit Methode

Die neue 43 bildet da keine Ausnahme. Unaufdringliche Einheitsoptik, wenig Schnickschnack, keine Experimente. 

Um die 43 aus der Entfernung von einer 38 oder 45 unterscheiden zu können, muss man sich schon auskennen. Die Heckansicht der Yacht sieht Schwesterprodukten zum Verwechseln ähnlich. Indes, die Silhouette des Vorschiffs (gestreckter Aufbau, wenig geneigter Steven) hat etwas Eigenes. Trotzdem gilt: echt Dufour. Aber je größer eine Yacht, desto schiffiger wird sie. Dank der feinen Abstufung bei Dufour kann der Schiffigkeitsgrad vom Kunden frei gewählt werden.

 

Dufour 43: Standard, aber gehobener

In den Dufour-Laminierhallen bei La Rochelle ist trotz industrieller Serienfertigung das Handauflegeverfahren angesagt. 

PVC-Schaum (im Rumpf) und Balsaholz (im Deck) kommen neben Isophthalsäureharz (Osmoseschutz) zum Einsatz. Zwölf Millimeter dick ist das Massivlaminat im Unterwasserbereich (die Kielsohle sogar 18 Millimeter), Deck und Außenhaut bringen es auf 21 Millimeter Sandwichverbund. Der Ausbau mit vorgefertigten Einbaumodulen (Varianten sind möglich) beginnt wie üblich schon vor der Montage des Decks. Schotten und Innenschalen werden mit GFK verklebt, das Deck am Flansch verklebt und verschraubt. Das fertige Produkt entspricht den Richtlinien des Bureau Veritas und ist nach europäischer CE- Norm für das Fahrtgebiet A (Hochsee) zugelassen.

 

Dufour 43: Zum Glück nicht untertakelt

Bei leichten Winden (2 bis 3 Beau- fort) unterziehen wir die 43 zunächst dem Standard-Testprogramm und schließen mit einer Kürzulage: Mit dem Spinnaker genießen wir Segelspaß pur.

Veränderungen im Deckslayout sieht Dufour bei Ankauf des Spi-Paketes nicht vor. Weder Schotumlenker nach innenbords noch Barberhauler sind vorhanden. Leinen und Blöcke weisen keine Mängel auf. Das Einzige, worüber wir stolpern, ist ein um 90 Grad verkehrt angebrachtes Klapp-Auge, das dazu führt, dass ein Achterholerblock quer zur Fahrtrichtung steht. Mit dem 139 Quadratmeter großen Spinnaker kommt die 43 auf der schwachwindigen, nebelverschleierten Rade du Toulon zügig in Fahrt. Zeit, den serienmäßigen Autopiloten (Autohelm 6000) zu aktivieren. Trotz Schräglage (etwa 15 Grad) halbwinds hält er beharrlich Kurs, was das Handling vereinfacht.


Ein achteres Winschenpaar (optional) fehlt auf dem Testschiff, so befinden sich alle Schoten außerhalb der Reichweite des Rudergängers (die Großschot endet auf dem Kajütdach). Einhandtauglichkeit verlangt auf einem 43-Fuß-Schiff ohnehin nach einem Autopiloten, und der funktioniert wie gesagt bestens.
Aufgeklart und auf Kurs empfiehlt sich die 43 mit flachem Aufbau und breiten Seitendecks als ein Schiff zum darauf Herumlaufen. Zu heftiges Schlingern könnte allerdings Konsequenzen haben: Die Relingsstützen sind nicht direkt im Deck verankert, sondern lediglich an die Innenseite der Fußreling geflanscht. Sie lassen sich also hin- und herbiegen. Statt dieser preiswerten Montagemethode wünschten wir uns eine solidere Verankerung.


Am Wind benimmt sich die Dufour zwar nicht so sensibel wie eine Regattayacht, aber alles andere als langweilig. Eine positive Eigenschaft, denn viele Fahrtenyachten sind für Leichtwind untertakelt. Die Dacron-Segel von Elvström stammten aus dem Dufour-Performance-Paket. Eine Kausch für einen nützlichen Groß-Vorliekstrecker fehlt leider. Zum Performance-Paket gehört auch das „Zippack“, ein Main Drop System einschließlich Lazy Jacks.Um das Achterstag zu spannen, müssen Zange und Schraubendreher her. Doch man sollte die Kirche im Dorf lassen. Dufour weiß, ob Kunden trimmen wollen oder nicht (Classic-Skipper wollen meist nicht).
Wir bergen die Segel, starten den Diesel. Auch unter Maschine sind keine Probleme zu vermelden. Die 36,5 kW des Volvo und das große Ruderblatt garantieren sorgenfreies Manövrieren. Das Ruder hätten die Designer gern weiter nach vorn in Richtung Kiel geschoben (bessere Umströmung), aber das hätte unter Deck wohl zu viel Platz gefressen. 

 

Dufour 43: Der lange Weg in einem U-Sofa

Unter Deck befinden sich jede Menge Kammern: Zwei achtern, eine in der Vorpiek (je mit Doppelkoje) und eine Etagenbettkammer an Steuerbord. 

Die Dufour hält damit nachweislich den „Kammer-Rekord“ in der 43-Fuß-Yachtliga. Die ursprüngliche U-Form der Sitzgruppe im Salon gestalteten die Innendesigner in eine L-Form mit langer Sitzbank in Längsschiffsrichtung um. Der Weg zum tiefsten Punkt des U bei vollbesetzter Back war eine unzumutbare Kletterpartie.

Die Furnierhölzer sind gut ausgesucht (Khaya-Mahagoni), die massiven Rahmenleisten um Türen und Schapps passen ausgezeichnet. Stauraum und Funktionalität der Pantryzeile an Backbord sind ausreichend. Sechs Decksluken sorgen für „tropentaugliche“ Belüftung. Eines fragen wir uns dennoch: Wo hängen Nordländer ihr nasses Ölzeug auf? Die Nasszellen haben hierfür keine Extraschapps. 

 

Dufour 43: Gespart, aber am rechten Fleck

Wo Markenqualität erforderlich ist, findet man sie auf der 43. Beim Rigg (Sparcraft), bei den Decksbeschlägen (Lewmar, Wichard), beim Ruderlager (JP3) oder bei den Pumpen (Jabs- co/Henderson). Wo es nicht ganz so darauf ankommt, wird schon mal auf eine preisgünstigere Lösung zurückgegriffen: etwa bei der Rollanlage (Facnor) oder beim Kicker der ist schlicht nicht vorhanden. Leitungen und Schläuche sind sauber und übersichtlich verlegt. Ein Autohelm ST 50 Instrumentensystem wird serienmäßig geliefert. Der Autopilot des gleichen Herstellers ist verlässlich und betriebsfertig kalibriert. Auf Sonderwünsche, zum Beispiel eine Deutschland-Zulassung für die Gasanlage oder ein UKW-Gerät, geht die Werft nicht ein. Dafür sind die Importeure zuständig.

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Deck und Rigg:
Bug- und Heckkorb, doppelte Seereling, Positionsbeleuchtung BSH-zugelassen, 3 Farben-Seglerlaterne, Dampferlicht, elektr. Ankerleuchte, Schlagpütz, 2 Anker mit Kettenvorlauf/Bleianker und Leine, Bootshaken, Decksbürste, 4-6 Fender, Ankerball, Kegel, 4 Festmacher, Sprayhood, Badeleiter V2A, Großsegel m. Schnellreff- einrichtung und 2-3 Reffleinen oder Rollgroßsegel, Genua, Fock I u. Sturmfock oder Rollgenua u. Sturmfock, Groß- und Fockfall (außer Rollsysteme) ins Cockpit, Bullentalje, Groß- und Fockschot, 2-4 Schotwinschen, Kugelfender.

Sicherheit:
Rettungsinsel, Automatik-Schwimmwesten mit Lifebelts, Sorgeleinen an Deck, UKW-Funkgerät mit Digitalanzeige, teilw. Weltempfänger oder Navtex, Notblitzleuchte, Halogenhandscheinwerfer, Pressluftnebelhorn, Yachten ab 12m BSH-Horn. Raketen- und Sanitätskasten, 2 Lenzpumpen (meist elektrisch), 2-3 Feuerlöscher (teilw. Feuerlöschanlage), 2 Rettungsringe, Wantenschneider, Radarreflektor montiert. Gasanlage DVGW abgenommen. Bootszeugnis vom WSA.

Pantry:
Alle Yachten sind mit 2-3 flammigem Gasherd, Backofen, elektrische Kühlbox, elektr. Wasserkocher ,elektr. Druckwasseranlage mit Zapfstellen in Pantry und WC, teilw. Hand- und Fusspumpen, Geschirr, Besteck, Kaffeefilter, Töpfe, Pfannen, Wasserkessel, Thermoskannen und Haushaltsgeräten für angegebene Personenzahl ausgestattet.

Navigation:
GPS-Navigator bzw. Kartenplotter, Wegepunktheft zur Koordinateneingabe, elektronisches Sumlog und Echolot, Steuerkompass beleuchtet, Handpeilkompass, Handwindmesser oder Windmessanlage, Hafenhandbücher Ostsee und Mecklenburg-Vorp., Hafenliteratur, Logbuch, Zirkel, Kursrechner, Fernglas, Barometer, Uhr.

Seekarten:
1) Rund Fünen-Kieler Bucht (nur Fl, Hh)
2) Lübecker Bucht-Kopenhagen, südl. Seeland, Bornholm
3) Samsø, Sund, Kattegat (nur Fl, Hh)
4) Bodden, Rügen - Bornholm (nur Hh, Gw)

Sonstiges:
Bootsmannstuhl, Bordstaubsauger 230V, Heizlüfter 230V, Werkzeugkasten, 25 m Landanschlusskabel mit CEE-Stecker und Adapterkabel für Schukosteckdosen. 230 V und 12 V-Steckdosen unter Deck, Dieselheizung, Deutsche Nationalflagge, dänische, schwedische, N- u. C-Flagge, Yacht- und Motorschlüssel, CD-Radio teilw. mit MP3

Extras:
Spi oder Gennaker mit Bergeschlauch     Beiboot und Außenborder je 100,- Euro.
für je 100,- Euro / Woche.                                  2. und jede weitere Woche 50,- Euro.

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